Einen Vergleich kann man durchführen, indem man bei verschiedenen Kreditinstituten persönlich vorspricht und deren Konditionen dann miteinander vergleicht
Ein Kreditvergleich bei der Finanzierung einer Immobilie hilft dabei, den geeignetsten Kreditgeber ausfindig zu machen. Im Prinzip beruht der Vergleich auf zwei Aspekten: Einerseits sucht man natürlich das günstigste Angebot, andererseits sollte man sich mit der Wahl des jeweiligen Kreditgebers auch wohl fühlen, da bei solch einer oft jahrzehntelangen Bindung die Kommunikation eine wichtige Rolle spielt und auch unvorhergesehene Ereignisse eintreten können, bei denen man den Kreditgeber beispielsweise um die Stundung einer Rate bitten muss.
Einen Vergleich kann man durchführen, indem man bei verschiedenen Kreditinstituten persönlich vorspricht und deren Konditionen dann miteinander vergleicht oder auch indem man sich im Internet zumindest einen Überblick verschafft über übliche Zinssätze. Beachten sollte man auch, dass man die effektiven Jahreszinsen miteinander vergleicht und nicht die Nominalzinsen, die in den meisten Fällen angegeben werden. Diese enthalten noch nicht alle Nebenkosten, einen Überblick über die realen Kreditkosten und miteinander vergleichbare Aussagen erhält man nur durch den Effektivzins.
Um den Kreditgeber einschätzen zu können, kann man sich beispielsweise im Bekanntenkreis oder auf Bewertungsseiten im Internet Informationen besorgen. Bei lokalen Instituten wie beispielsweise Sparkassen hat man oft einen persönlichen Ansprechpartner, den man sowieso schon als Berater der Hausbank kennt. Auch die Vertragswerke sollte man mit Vorlagen vergleichen, um herauszufinden, ob der jeweilige Kreditgeber unübliche Vorgaben darin eingebaut hat, die zum Nachteil des Kreditnehmers ausgelegt werden können.